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Apple und der Erfolg!

Ich habe mir neulich Gedanken über über die Strategie von Apple gemacht.
In Zusammenhang mit Apple von zehn Geboten zu sprechen, wäre nun doch vermessen.. Denn Apple ist nicht das größte und auch nicht das profitabelste Unternehmen in Sachen Consumer Electronics. Aber es hat mehr Einfluss auf andere Unternehmen der Branche und auf die Anwender als alle anderen. Woran liegt das?

1. Erst das Design, dann die Technik
Mike Elgan veranschaulicht am Beispiel von Jeff Hawkins und der Entwicklung des Palms, wie die Entwicklung bei Apple funktioniert. Hawkins hatte mit einer Holzschachtel in Palm-Größe herumgespielt und so das Bedien-Konzept des Taschenorganizers entwickelt. Die Ingenieure haben das Konzept dann nachgebaut. Das gleiche gilt - so Elgan - für Apple: Die Designer sind federführend, es gibt kein technisches l'art pour l'art.
 
2. Weniger ist mehr
Diese Weisheit bezieht Elgan nicht auf die Features eines Geräts, sondern auf die Vielfalt einer Produktausführung. As Gegenbeispiel nennt er Microsoft: Windows Vista wurde in so vielen Versionen veröffentlicht, dass es richtig Arbeit bedeutet, durch die Features durchzusteigen. Ein Produkt muss jedoch Spaß machen. So wie der iPod: Den Player gibt es in wenigen Ausführungen, die alle deutlich Unterschiede haben.
 
3. Das Produkt muss ein Erlebnis sein
iPods, iMacs oder Macbooks sind hübsch verpackt. Das macht den Kauf zum Vergnügen und der Spaß steigert den Wert für den Kunden. Davon ist man in Cupertino jedenfalls überzeugt, so Elan. Der Autor bekräftigt dies mit der Anekdote, dass Apple der Stadt Montreal eine stattliche Summe Geldes geboten hatbe damit vor dem lokalen Apple Store freies Parken möglich werde.
 
4. Nur das Produkt zählt
Wenn Steve Jobs sich in der Öffentlichkeit an den Consumer wendet, so beobachtet Mike Elgan, spricht er nur über die iPhones, iPods oder iMacs dieser Welt. Andere CEOs langweilen den User dagegen mit Verbesserungen des Vertriebswege oder neuen Kooperationspartnern. Dies prägt das Produkt- und Markenbild beim Kunden.
 
5. High-End bringt mehr Marge
Alle Zielgruppen kann man eh nicht bedienen, dazu ist die Marktforschung zu ungenau, so Elgan. Fest stehe jedoch, dass die Entwicklung und der Vertrieb von preiswerten Produkten weniger Marge bringe als Produkte des High-End-Segments. Und nur hochwertige und teure Produkte könnten Markentreue generieren. Elgan fasst dies in einem Satz zusammen, der allen Apple-Usern runter gehen wird wie Butter: Wenn man es schon nicht allen recht machen kann, dann besser denen, die guten Geschmack haben.
 
6. Alte Zöpfe gehören abgeschnitten
Auch für das sechste Geheimnis muss Microsoft als abschreckendes Beispiel herhalten. Windows Vista behindere sich selbst, in dem es kompatibel mit den Vorgänger-Versionen sein möchte. Entwicklung und Support seien viel zu teuer, die Kosten würden auf die Anwender zurückfallen. Das unausgesprochene, aber implizierte Gegenbild sind natürlich Tiger und Leopard.
 
7. Der Name zählt
Um das siebte Geheimnis zu veranschaulichen, stellt Elgan die Namen zweier Konkurrenten gegenüber: "Was klingt besser: iPhone oder LG KU990 Viewty?" Einprägsame Namen klingen nicht nur besser, sondern fördern auch die Markentreue eher als eine Reihe aus Buchstaben und Zahlen, die nur aus internen Strukturen der Hersteller zu erklären sei.
 
8. Apple-User sind Alpha-Tiere
Apple-User sind laut Elgan empfindlich gegenüber Kritik an ihren elektronischen Helfern und verteidigen die Geräte genauso heftig wie die Marke. Kein anderer Consumer-Elektronik-Hersteller hat eine so eingeschworene Gemeinde. Der Grund liegt laut Elgan darin, dass Apple mit seinem Produktmarketing ureigene Instinkte anspricht. Jeder Mensch will einer Gruppe angehören, über die er sich identifizieren kann. Und je cooler diese Gruppe ist, desto überlegener fühlt sich der einzelne. Und Apples Produkte bekämen von der Funktionalität her zwar nur die B-Note, aber ein A+ in Sachen Image. Deshalb sei auch die Werbung "Choose a Mac" so erfolgreich: Die Wahl eines PCs oder Macs ist laut dieser Werbung die Wahl, welcher Gruppe man angehören möchte.
 
ENDE
 
Bedankt für Ihre Aufmerksamkeit!

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